Daunen

Daunen und Federn sind für Vögel der natürliche Schutz vor Kälte. Die Menschen machen sich die einzigartigen Eigenschaften dieses Naturproduktes seit Jahrtausenden zunutze. Trotz modernster wissenschaftlicher Erkenntnisse sind die Wärmespeicherung, Atmungsaktivität und Belastbarkeit von Daunen immer noch erstaunlich.

Schon seit Tausenden von Jahren nutzen die Menschen die wärmenden Eigenschaften von Daunen und Federn. Bereits die Kelten und Römer erkannten die Qualitäten dieses nützlichen Nebenproduktes der Federtierhaltung und füllten damit ihre Bettwaren. Besonders die enorme Isolierfähigkeit und Atmungsaktivität im Verhältnis zum leichten Gewicht zeichnen Daunen aus.

Trotz modernster Technologie konnte bisher kein Material entwickelt werden, das diese Eigenschaften in gleicher Qualität erfüllt und darüber hinaus auch noch vollständig biologisch abbaubar ist.

 

 

Wärmespeicher in der Nacht
Daunen sehen wie feine Schneeflocken aus. Sie hat rund zwei Millionen flauschige Daunenbeinchen, die verzahnt ineinandergreifen. Dadurch entstehen unzählige kleine Luftkammern, die die herausragende Wärmespeicherung der Daune ermöglichen. Aus dem kaum sichtbaren Kern wachsen strahlenförmig seidenweiche Daunenbeinchen mit unzähligen feinsten Verästelungen heraus. Diese feinen Härchen verhaken sich ineinander und bilden dabei viele kleine Luftkammern. Da die Luft ein sehr guter Isolator ist, wird die in der Nacht vom Körper abgegebene Wärme von den Daunen aufgenommen und gespeichert. So schützt das Daunenduvet vor Kälte und bietet eine angenehme Schlaftemperatur. Bei einem Gewicht von 1 – 2mg pro Daune (für ein Kilogramm braucht es über eine Million Daunen) ist das Verhältnis von Isolierfähigkeit und Gewicht im Vergleich zu anderen Materialien unerreicht.

Auch nach Jahren noch formbeständig
In einem Fingerhut lassen sich rund 1000 Daunen zusammenpressen. Lässt man sie los, entfalten sie sich wieder zu ihrem ursprünglichen Volumen. Der gleiche Effekt tritt morgens beim Aufschütteln von Daunenbettwaren ein. Die während der Nacht zerknautschte Decke kehrt dabei wieder zur ihrer ursprünglichen Form zurück. Diese so genannte Bauschkraft sorgt dafür, dass sich immer wieder die für die Wärmeisolation wichtigen Luftkammern innerhalb der Daunen bilden.

Hilfreiche Informationen rund um mit Daunen und Federn gefüllte Bettwaren sowie weitere Ausgaben der Fachinformation finden Sie auf unserer Website:
www.vsb-info.ch.