Federn

Daunen und Federn sind für Vögel der natürliche Schutz vor Kälte. Die Menschen machen sich die einzigartigen Eigenschaften dieses Naturproduktes seit Jahrtausenden zunutze. Trotz modernster wissenschaftlicher Erkenntnisse sind die Wärmespeicherung, Atmungsaktivität und Belastbarkeit von Daunen immer noch erstaunlich.

Schon seit Tausenden von Jahren nutzen die Menschen die wärmenden Eigenschaften von Daunen und Federn. Bereits die Kelten und Römer erkannten die Qualitäten dieses nützlichen Nebenproduktes der Federtierhaltung und füllten damit ihre Bettwaren. Besonders die enorme Isolierfähigkeit und Atmungsaktivität im Verhältnis zum leichten Gewicht zeichnen Daunen aus.

Trotz modernster Technologie konnte bisher kein Material entwickelt werden, das diese Eigenschaften in gleicher Qualität erfüllt und darüber hinaus auch noch vollständig biologisch abbaubar ist

Federn sind eine eigene Gattung und weisen eine komplett andere Struktur als Daunen auf. Die Feder hat einen länglichen und gebogenen Kiel. Er gibt der Feder eine gewisse Stabilität, ist aber dank seiner enormen Elastizität auch für ihre «federnde» Wirkung verantwortlich. Im Unterschied zu Daunen eignen sich Federn daher ideal als Füllmaterial für Kissen, wo sie den Kopf angenehm weich abfedern, aber auch gleichzeitig die gewünschte Stabilität im Nacken bieten.

Daunen kommen dagegen in Duvets zum Einsatz, wo sie für einen optimalen Wärme- und Feuchtigkeitshaushalt (Schlafhöhlenklima) sorgen. Dabei sind sie angenehm leicht und extrem belastbar. Eines ist allerdings für Federkissen wie für Daunenduvets wichtig: Beide sollten morgens richtig aufgeschüttelt werden, um lange ihre Form zu behalten.