Hausstaubmilben

Das müssen Sie darüber wissen

Hausstaubmilbenallergie

Ein Bett mit flauschigem, stützendem Kissen und anschmiegsamem Duvet lädt zum ausgedehnten Verweilen ein und sorgt für einen tiefen, gesunden Schlaf. Allerdings kann die wohlige Schlafzimmer-Atmosphäre auch für andere Zeitgenossen verlockend sein. Hausstaubmilben in Matratzen und Bettwaren sind besonders für Allergiker ein leidiges Thema.
Allergiker, die mit Daunen und Federn gefüllte Qualitätsbettwaren benutzen, leiden nachweislich weniger an den Symptomen der Hausstaubmilbenallergie.

Hausstaubmilben können Allergikern das Leben schwer machen. Um allergische Reaktionen zu vermeiden, bewähren sich Bettwarenfüllungen mit natürlichen Daunen und Federn. Sie sorgen für schnellen Wärmeaufbau beim Einschlafen und rasche Feuchtigkeitsabgabe morgens beim Lüften. Das schafft ein für Milben ungünstiges Klima. Zudem sind die Hausstaubmilben zu gross, um durch die dicht gewobene Hülle zu gelangen.

Tipps zur Linderung der Hausstaubmilbenallergie

Wie Sie sich schützen bzw. die Symptome einer Hausstaubmilbenallergie deutlich lindern

Bettwaren: Achten Sie beim Kauf Ihrer Bettwaren auf die Auszeichnung «». Bei diesen Decken und Kissen wurde der Hüllenstoff so eng gewoben, dass Milben nicht eindringen können. Bei starker Allergie nutzen Sie zusätzlich milben- und allergendichte Bezüge für Matratzen.

Füllung der Bettwaren: Ersetzen Sie synthetische Bettwaren durch daunen- und federgefüllte Produkte. Diese sorgen für das optimale Schlafhöhlenklima, das Milben nicht behagt und die Symptome der Allergie nachweisbar abschwächt.

Waschanleitung: Die Bettwaren sollten einzeln mit Daunen- oder Feinwaschmittel für Wolle bis 60 °C gewaschen und zweimal geschleudert werden. Anschliessend müssen sie zwingend im Tumbler bei maximal 100 °C zweimal circa 60 Minuten getrocknet werden. Dazwischen mindestens 1 Stunde gut auskühlen lassen.

Pflege: Duvets und Kissen sollten täglich aufgeschüttelt und gelüftet werden. Bettwaren nicht klopfen oder staubsaugen und nicht der Sonne aussetzen.

Pflege der Bettwäsche: Bettbezüge sollten am besten wöchentlich, spätestens jedoch nach 14 Tagen gemäss Pflegeetikett bei 60 °C gewaschen werden.

Staubfänger: Der Milbenkot vermischt sich mit Staub und verbreitet sich so in Ihrer Wohnung. Vermeiden Sie im Schlafzimmer Staubfänger wie Teppiche, schwere Vorhänge, offene Regale oder Plüschtiere.

Trockene Schlafzimmerluft: Ihr Schlafzimmer sollte eine Luftfeuchtigkeit von höchstens 50 Prozent haben. Häufiges Stosslüften sorgt dafür, dass die Luftfeuchtigkeit entweicht. Halten Sie die Schlafzimmertemperatur bei ca. 19 °C.

Hautschuppen: Tragen Sie beim Schlafen einen Schlafanzug. Damit werden weniger Hautschuppen an die Matratze abgegeben, welche die Hauptnahrung der Milben darstellen.

Was ist die Hausstaubmilbe

Ursachen und Auslöser: Die Hausstaubmilbe benötigt eine warme, feuchte und dunkle Umgebung, um zu leben und sich zu vermehren – zum Beispiel das Bett. Sie ernährt sich von menschlichen und tierischen Hautschuppen. Die allergische Reaktion löst aber nicht die Milbe selbst aus, sondern deren Kot: Er enthält allergieauslösende Bestandteile, die sich im Hausstaub verteilen und eingeatmet werden. 

Symptome: Der Kontakt der Allergene mit Schleimhäuten führt bei Betroffenen zu typischen Symptomen eines allergischen Schnupfens oder einer allergischen Bindehautentzündung: Verstopfte oder laufende Nase, Niesreiz, gerötete, juckende Augen. Die Entzündung der oberen Atemwege kann auch chronisch werden, vor allem weil die Hausstaubmilben das ganze Jahr vorhanden sind. Die Symptome der Hausstaubmilbenallergie treten typischerweise am Morgen und vermehrt in der kälteren Jahreszeit auf. 

 

So bekämpft bioneem® die Hausstaubmilben

Wir sagen den Milben mit bioneem® den Kampf an. bioneem® ist eine einzigartige, 100% natürliche Wirkstoff-Formel aus dem Samen des Neembaumes. Mit diesem Hygieneschutz geht es den Hausstaubmilben auf völlig natürliche Weise an den Kragen. bioneem® behindert die Besiedlung der Milben und somit die Entstehung von Milbenallergenen, Bakterien und Schimmelpilzen. Dank der Kombination von bioneem® mit Johanniskrautextrakt in biologischen Mikrokapseln, bieten die werkseitig mit bioneem® ausgerüsteten Bettwaren noch mehr Hygiene und einen nachhaltigen Langzeitschutz vor Hausstaubmilben, sogar dann, wenn die Bettwaren gewaschen werden. Johanniskraut ist bekannt für seine hohe antibakterielle Wirkung. Die Wirkstoffe in bioneem® sind für Menschen und Haustiere völlig unbedenklich, dermatologisch getestet und rückstandsfrei biologisch abbaubar. 

Der Niembaum (Neem)

Der Niembaum stammt ursprünglich aus Indien, Pakistan und Burma. Der Niembaum ist auf tropisches und subtropisches Klima angewiesen. Feuchtigkeit und Kälte sind für den Niembaum nicht ideal. Deswegen trifft man den Niembaum hauptsächlich in den flachen und ariden Gegenden der Tropen und Subtropen. Der Niembaum wächst ziemlich schnell und ist meistens grün. Er erreicht eine maximale Höhe von 40 Metern jedoch liegt die Durchschnittsgrösse bei 15 bis 20 Metern. Bei ungünstigen Bedingungen kann der Niembaum seine Blätter verlieren, somit schütz er sich vor Austrocknung. Die Hauptwurzel kann doppelt so tief in das Erdreich reichen wie der Niembaum hoch ist. Nach ca. 3-4 Jahren trägt ein Niembaum Früchte. Bis zu 40-50 kg Früchte erreicht der Niembaum nach 10 Jahren und somit auch seinen vollen Fruchtertrag. Ein besonders wichtiger Inhaltsstoff ist Azadirachtin. Dieser Bestandteil wird aus dem Niemöl gewonnen, welchen man aus den Samen presst. Alle Produkte wie Insektizid, Funizid, Spermizid und Dünger wirken antibakteriell und antiviral. Das Öl des Niembaumes wird auch für die Bekämpfung der Haustaubmilben eingesetzt. Der Niembaumsamenölextrakt macht die Nahrungsgrundlage der Milben (Hautschuppen) ungeniessbar und stoppt gleichzeitig das Wachstum der Larven. Die Samen und das Niemöl werden in der Landwirtschaft und von Hobbygärtnern als Dünger sowie zur akuten Bekämpfung von Insekten, Nematoden, Milben und Pilzen verwendet. Der Niembaum­samenölextrakt wird auch für kosmetische Produkte oder in der Medizin verwendet.
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